Wer stahl mir das Tal der Hoffnung?
Es berichtet ein Nachrichtenmagazin über die Gedanken des Vaters an sein „Mädchen“. (vgl.Spiegel)
„Mein Europa“ lässt er verkünden. Ach, es ist sein Europa, nicht das Unsrige? Niemand hat in meinem Leben mehr das Bild geprägt als der Mann, der offenbar nun auch ein wenig ernüchtert zu sein scheint. Er stand im Fernsehen und verwirrte meinen Geist mit den Begriffen von „blühenden Landschaften“ und „den Gürtel enger schnallen“.
Zugegeben in meinem damaligen naiven jungen Geist, fragte ich mich, als ich den Politiker sah: „Warum fängst Du nicht an, wenn Du dir einen schlankeren Körper wünscht. Warum sollen jetzt alle an einer kollektiven Diät teilnehmen?“
Ich war mir nicht bewusst, wie diese Diät sich in den nächsten 20 Jahren über die Köpfe der Republik und Europa ergießen würde.
Gestern wurde verkündet, dass es in NRW zukünftig erlaubt sei, auf den Ortschildern Zusätze anzubringen vgl. hier . Die Stadt das Dorf wird zur Marke. Gewiss werden die Stadtmütter und –väter phantasievolle Zusätze finden!
Stadt und Dorf einst auserkoren zum Wohnen und Arbeiten, verkommt in der Welt des Profits. Jeder muss und möchte sich positionieren. Dabei sehnt sich der Bürger mitunter nur nach einem Plätzchen der Stille und der Ruhe. Wenn man allerdings in einem bevölkerungsreichsten Teil der Bundesrepublik hineingeboren ist, sind Ruhe und Stille ein kostbares Gut.
Neben dem Lärm von Autos, Bahnen und Flugzeugen gesellt sich gerade in den Sommermonaten der Lärm der nie enden wollenden Partys. Neulich flüchtete ich samt Familie. Es wurde eine große Party angekündigt. Aus Erfahrung wissen wir, bei solchen Feiern, da vibrieren die Fenster, da wackeln die Wände. Selbst die Plastik-Ohrstöpsel zur Unterstützung der Nachtruhe helfen nichts weiter
Jeder Vierte würde für besseren Job auswandern
In Österreich suchen immerhin 20 Prozent aktiv nach einem neuen Job und sind bereit fürs Ausland
Eine von vier Personen würde für einen besseren Job ins Ausland gehen. Eine von vier Personen beabsichtigt, ihren Arbeitsplatz innerhalb von zwölf Monaten zu verlassen. Auch in Österreich suchen 20 Prozent aktiv einen neuen Job und zwölf Prozent sind bereit, dafür ins Ausland zu gehen. Das sind die Ergebnisse des International Employee Engagement Survey des Marktforschungsunternehmens GfK Custom Research. Die Frage nach der Option auszuwandern wurde in 17 der 29, innerhalb dieser globalen Studie erfassten Länder gestellt. Länder, die sich noch immer nicht von den Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise erholt haben, könnten hinsichtlich der Zahl ihrer Erwerbstätigen leicht zu "Geisterstädten" werden. Denn mehr als ein Viertel ihrer Arbeitnehmer ist gewillt, für einen besseren Job ins Ausland zu gehen, analysieren die Marktforscher in einer Aussendung.
Jung und bestens qualifiziert
Junge und gut qualifizierte Arbeitskräfte verspüren am ehesten diese beschäftigungsbedingte Wanderlust. Zwei Fünftel (41 Prozent) der 18- bis 29-Jährigen sind willens, für einen besseren Job in ein anderes Land zu ziehen. Bei den Personen mit Studienabschluss ist es ein knappes Drittel (32 Prozent), bei denjenigen mit einem Doktorat noch mehr (37 Prozent). Arbeitnehmer mit Hauptschulabschluss stellen dagegen nur einen Anteil von 22 Prozent (ein Fünftel). - weiterlesen derStandart.at
Spaniens Jugend kehrt dem Staat den Rücken
In Spanien spielen derzeit hunderttausende junge Leute ohne Beschäftigung mit dem Gedanken, ihrem Land den Rücken zu kehren. Viele Akademiker drängen nach Deutschland: "Hier gibt es nur Paella und Strand." Spaniens junge Akademiker – viele von ihnen demonstrierten wochenlang auf den Straßen gegen die nationale Jobkatastrophe und fehlende Zukunftschancen – flüchten nun ins Ausland. Zehntausende hoch qualifizierte Hochschulabgänger, darunter unzählige Ingenieure, wollen in Deutschland und anderen europäischen Ländern ihr Glück versuchen. Das Land, das von einer tiefen Finanz- und Wirtschaftskrise erschüttert wird, droht seine junge Generation zu verlieren ... während auf Deutschland und andere nördliche Länder eine neue Welle spanischer Gastarbeiter zurollt.
„In Deutschland lebt man besser“, glaubt Rafael, frisch gebackener Maschinenbau-Ingenieur. „In Spanien braucht man Jahre, um Arbeit zu finden“, fügt der junge Chemie-Ingenieur Pedro hinzu. Beide sind entschlossen, ihrem Land möglichst schnell „Adiós“ zu sagen. In Spanien sitzen die jungen Akademiker auf der Straße, rund 44Prozent der jungen Spanier unter 25 sind arbeitslos. Deutschland sucht derweil händeringend nach gut ausgebildeten Ingenieuren. Warum also nicht nach „Alemania“ auswandern, um dort einen Job zu suchen? weiterlesen die Presse.com
In die USA auswandern - erleben Sie den amerikanischen Traum
Wenn Sie in die USA auswandern, dann erleben Sie Abenteuer pur, indem Sie mit dem realisierten Traum vom American way of life neue Akzente in Ihrem Leben setzen!
Die USA gelten als eines der attraktivsten Auswanderländer der Welt. In die USA auswandern – das ist speziell für viele Deutsche ein Traum. Die zählen zu den größten Fans des „Landes der uneingeschränkten Möglichkeiten", wie man die USA gemeinhin nennt. Vom Tellerwäscher zum Millionär - dieser „American Dream" ist für all jene, die mit der Hoffnung auf ein besseres Leben in die USA auswandern, längst keine bloße Fiktion. Doch in die USA auszuwandern ist nicht unproblematisch. Gilt es doch für Auswanderwillige diverse Kriterien zu erfüllen, die im Rahmen eines strengen Einwanderungsverfahrens festgelegt sind.Klassisches Einwanderungsland mit strenger Visa- und Einwanderungspolitik
Wer US-Bürger werden will, der muss die Hürde überwinden, die generell die Ausstellung eines gültigen Visums für die USA darstellt. Hierfür sind die Konsulate und Botschaften der USA die richtigen Ansprechpartner.
Da die USA unterschiedliche Einwanderungsvisa ausstellen, ist zunächst individuell zu prüfen, welche der verschiedenen Visa-Kategorien auf einen selbst zutreffen. Der Visa-Antrag ist dann in unterschiedliche Schritte gegliedert. Eine Einwanderungsvisa-Dokumenten-Checkliste liefert einen Überblick über die Dokumente und Unterlagen, die im Original und in Kopie, in deutscher und englischer Sprache, vorzulegen sind. - weiter bei hilfreich.de
Der Jobfrust-Pegel der Deutschen im Städtevergleich
Nicht einmal jeder sechste Angestellte ist mit seinem Job so richtig zufrieden. Doch der Frust ist erstaunlich unterschiedlich über das Land verteilt.
Laut einer aktuellen Städte-Studie fühlt sich die Mehrheit der Angestellten unterbezahlt und ist mit ihrem Dasein mehr als unzufrieden. Besonders schlimm sieht es in Stuttgart aus: Hier halten 75 Prozent ihr Gehalt für zu gering, noch am zufriedensten mit dem Salär sind die Essener (49 Prozent). Das Institut Research Now hatte 1200 Männer und Frauen in den zehn größten deutschen Städten sowie in Dresden und Leipzig befragt. Mehr als jeder dritte Befragte (37 Prozent) sieht demnach keine Perspektive auf eine Beförderung, 28 Prozent sehen keine Entwicklungsmöglichkeiten, was ihre Aufgaben angeht.
Gut jeder zehnte Angestellte (11 Prozent) klagt zudem über Probleme mit den Kollegen oder dem Chef und fast jeder Zehnte (8 Prozent) bewertet seine Angestelltentätigkeit sogar als sinnlos. Nur 16 Prozent der Befragten gaben an, mit ihrem Dasein als Angestellter rundum zufrieden zu sein.
Erhoben wurde innerhalb der Umfrage auch, wie die als Selbstständigkeitsmuffel geltenden Deutschen zum Thema Unternehmensgründung stehen. Fünf Prozent der Befragten gaben dabei an, den Schritt in die Selbstständigkeit noch im Jahr 2011 tun zu wollen. Den höchsten Anteil verzeichnet die Erhebung in Dortmund, München und Düsseldorf.
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Die regionalen Ergebnisse der Umfrage im Überblick:
16 Prozent der Befragten sind rundum zufrieden mit ihrem Job.
Die regionalen Zufriedensquoten:
Köln 28%
Dortmund 21%
Berlin 20%
Leipzig 20%
Dresden 20%
Hamburg 17%
München 17%
Essen 16%
Frankfurt am Main 16%
Düsseldorf 12%
Bremen 9%
Stuttgart 5%
Die Zufriedenheitsquote ist abgängig von Alter und Geschlecht:
Männer 16%
Frauen 17%
20-29 Jahre 15%
30-39 Jahre 19%
40-49 Jahre 17%
50-60 Jahre 14%
Acht Prozent der Befragten empfinden ihre Tätigkeit als sinnlos.
Die regionalen Sinnlosigkeitsquoten:
Düsseldorf 14%
Berlin 11%
Köln 10%
Bremen 10%
Stuttgart 9%
Frankfurt am Main 8%
Essen 7%
Leipzig 7%
Dortmund 5%
Dresden 2%
Weitere Zahlen unter welt-online
Voraussetzungen zum Auswandern in die Schweiz
Die einzigen Voraussetzungen zum Auswandern in die Schweiz sind ein gültiger Pass und eine Aufenthaltsbewilligung, die Sie bei Vorlage Ihres Arbeitsvertrages erhalten. Der Zuwachs an Ausländern in der Schweiz steigt stetig an. Im Jahr 2008 hatten 21,7 Prozent der Bevölkerung keinen Schweizer Pass. Der höchste Ausländeranteil liegt laut der letzten Volkszählung im Jahr 2000 bei den Kindern. So waren 25,8 Prozent der Kinder unter sechs Jahren Ausländer. Im Vergleich mit anderen europäischen Ländern ist die Einbürgerungsrate in der Schweiz sehr gering. Nur etwa jeder zehnte Schweizer hat im Jahr 2001 die Staatsangehörigkeit durch Einbürgerung erhalten. Insgesamt stammen im Jahr 2004 rund 86,5 Prozent aller in der Schweiz lebenden Ausländer aus Europa. Wenn Sie EU-Bürger sind, müssen Sie nur wenige Voraussetzungen zum Auswandern in die Schweiz einhalten.
Für einen Aufenthalt in der Schweiz wird kein Visum benötigt
Eine der Voraussetzungen zum Auswandern in die Schweiz sind die richtigen Papiere. Als Bürger der EU können Sie und Ihre Familienangehörigen mit einem gültigen Personalausweis oder Reisepass ohne Visum in die Schweiz einreisen. Innerhalb von acht Tagen nach Ihrer Einreise in die Schweiz müssen Sie Ihren Aufenthalt bei Ihrer Gemeinde anmelden. Diese leitet dann Ihre Unterlagen an die kantonale Migrationsbehörde weiter.
Ab dem 01. Mai 2011 benötigen Sie keine Arbeitsbewilligung mehr, jedoch weiterhin eine Aufenthaltsbewilligung. Diese wird Ihnen von der kantonalen Migrationsbehörde nach Vorlage Ihres Arbeitsvertrages ausgestellt.
Sollte Ihr Arbeitsverhältnis kürzer als ein Jahr andauern, dann sind Sie Kurzaufenthalter. Ist Ihr Arbeitsvertrag für ein Jahr oder sogar länger ausgestellt, dann gelten Sie als Daueraufenthalter. Dasselbe gilt bei einem unbefristeten Arbeitsverhältnis. - weiterlesen hilfreich.de
Wer ist Reich ?
(Gedanken eines Paraguay Auswanderer)
Geld und Gut , ist nicht alles im Leben. Wichtiger sind Gesundheit, Zufriedenheit und gute und Treue Freunde.
Jeder Mensch hat seine Träume, ist das falsch ? Nein.Unsere Generation , haben Deutschland mit aufgebaut.
Nach dem Krieg, war Deutschland am Boden.Wir waren Flüchtlinge. Mussten neu anfangen. Haben noch mit fünf Personen , in einem kleinen Loch gehaust , ohne Sonnen Einwirkung .Aber unseren Stolz und Träume, haben uns geholfen. Für uns Kinder gab es keine ärztliche Betreuung . Wir mussten mit den Kriegsfolgen selber fertig werden. Unsere Eltern haben weder Kindergeld noch Wohngeld erhalten.
Aber trotzdem, waren wir Kinder glücklicher als die heutige Generation. Unser Spielplatz waren die Trümmergrundstücke . Das hat uns geformt, bis zum heutigen Tag. Wir haben für unser Geld und unsere Rente hart gearbeitet .Was wir wollen ? Einfach in Ruhe unsere Rente genießen . Ob man nun Auswandert, oder in Deutschland bleiben will.
Ohne Bevormundung vom Staat, oder das man Angst haben muss , das die Rente gekürzt wird oder eine neue Währungsreform ins Haus steht.
Aber solange es Politiker gibt, in dieser Regierung, das die Milliarden nur an andere Staaten verteilt. Muss man sich Fragen , wie lange geht das noch gut. - weiterlesen auswandern-wohin
Wo Auswanderer am besten leben
VON MARITA INGENHOVEN - zuletzt aktualisiert: 26.04.2011 - 14:34 Düsseldorf (RPO). Rentner fühlen sich in Thailand am wohlsten, in Kanada gewinnt man am schnellsten Freunde und in Belgien kann man am besten Kinder großziehen: Die weltweit größte Umfrage unter Auswanderern, die ihre neue Heimat bewerten, fördert zum Teil überraschende Ergebnisse zutage.
Die besten Länder für Auswanderer Über 200 Millionen Menschen weltweit wandern pro Jahr aus und verlassen ihre Heimat. Dies geschieht aus unterschiedlichen Gründen: Manche erhoffen sich ein höheres Einkommen, andere eine bessere Lebensqualität.
Doch für welches Land sollten sich Menschen, die auswandern wollen, entscheiden? Eine gute Orientierungshilfe ist der sogenannte „Expat Explorer“, die weltweit größte Umfrage unter Personen, die ständig im Ausland leben.
Expat ist die im englischen Sprachraum gängige Abkürzung für „Expatriate“, zu deutsch Auswanderer. Mehr als 4000 von ihnen aus 100 verschiedenen Ländern nahmen 2010 an der Befragung der britischen Großbank HSBC teil. In einem Online-Tool können die Auswanderer anhand von 55 Kriterien ihre neue Heimat bewerten, darunter zum Beispiel ihr Einkommen, das kulturelle Angebot, das Wetter oder das landestypische Essen. - weiterlesen RPOnline
Ängste wegen Arbeitsmarktöffnung
49 Prozent der Österreicher befürchten ein Sinken des Lohnniveaus, wenn Anfang Mai der heimische Arbeitsmarkt für Osteuropäer geöffnet wird. Die größten Ängste gibt es vor steigender Kriminalität aus Osteuropa.
Am 1. Mai werden die Arbeitsmärkte in Deutschland und in Österreich für Arbeitnehmer aus Osteuropa geöffnet. Dieser Schritt löst bei rund der Hälfte der Österreicher Angst vor steigender Arbeitslosigkeit aus. Laut einer vom Linzer Market-Institut für den „Trend“ durchgeführten Umfrage fürchten 49 Prozent der Befragten, dass sich in Österreich die Lage auf dem Arbeitsmarkt verschlechtern wird. Ebenso viele sind der Ansicht, dass das allgemeine Lohnniveau sinken könnte. Den eigenen Job sehen dagegen nur 17 Prozent als gefährdet an. Die größten Ängste gibt es vor steigender Kriminalität aus Osteuropa: 58 Prozent der Befragten erwarten, dass die Kriminalität infolge der Arbeitsmarktöffnung steigen wird.
Vor allem die „Kronen Zeitung“ macht gegen die EU-Vorgabe mobil und schürt Ängste. Laut Studien des Wirtschaftsinstituts werden in den kommenden zehn bis zwanzig Jahren jährlich etwas mehr als 20.000 junge Arbeitskräfte aus dem Osten Interesse an einer Arbeit in Österreich haben. Laut Experten sei diese Zahl aber verkraftbar, was die „Kronen Zeitung“ als „Schmarren“ bezeichnet. -Presse.com
Die beliebtesten Auswanderungsländer
Interessant ist nicht nur, wie viele Deutsche in ein Land auswandern, sondern auch wie viele wieder zurück kehren, weil sie nicht zufrieden genug waren oder gar gescheitert sind.
Kehren gar mehr Deutsche aus einem Land zurück, als in dieses auswandern, dann sollte sich jeder Auswanderungswillige nach den Gründen hierfür erkundigen, falls er eines dieser Länder in die nähere Auswahl geschlossen hat (siehe Infos weiter unten).
Nachfolgend sind jene 20 Länder zu sehen, die im Jahr 2009 das beste Verhältnis von Auswanderern zu Rückwanderern hatten. Die Schweiz lag an der Spitze mit 24.624 Deutschen, die in dieses europäische Land auswanderten und nur 9.340, die von dort nach Deutschland zurück kehrten. Erstaunlich sind die folgenden Plätze auf der Beliebtheitsskala: Slowenien, Norwegen, Irak (ist wohl eine einmalige Ausnahme), Kanada, Schweden.

Auf den weiteren Plätzen auf der Zufriedenheitsskala folgen: Bosnien und Herzegowina (137%), Finnland (137%), Slowakei (136%), Thailand (134%), Niederlande (132%), (Kosovo 130%). Weitere Infos http://www.auswandern-info.com
Auswandern und im Ausland Steuern sparen vereinfacht
Wer aus Deutschland auswandern möchte, um im Ausland Steuern zu sparen oder aus anderen Gründen auswandern will, der hatte bislang stark mit der Wegzugsbesteuerung zu kämpfen, die Kapitalvermögen in Deutschland einer Wegzugsteuer unterwarf, die oft in einem so hohen Umfang ausfiel, dass dieses (anteilig) verkauft werden musste, um überhaupt diese Steuer zahlen zu können.
Betroffen davon sind sogenannte wesentliche Beteiligungen an einem Unternehmen in Deutschland - und während dies vor längerer Zeit noch mehr als 25 % waren, so liegt heute bereits eine wesentliche Beteiligung an einem Unternehmen ab einem Anteil von einem Prozent vor. Früher sollten damit vor allem Unternehmer „abgestraft“ werden, die mit einem Unternehmen in Deutschland Gewinne erzeugen, aber ihr Einkommen günstiger im Ausland versteuern lassen wollten.
Durch die Absenkung des Satzes von 25 % auf 1 % sind von der Wegzugsteuer jedoch auch zunehmend Kapitalanleger betroffen, da gerade bei größeren Aktienanteilen bei kleineren Unternehmen sehr schnell eine Beteiligung von einem Prozent erreicht sein kann. -steuerncheck.net
Interview mit der Plattform "Wohin Auswandern" vom 12.4.2011
Ausgewandert nach La Palma
Manfred Betzwieser ist Jahrgang 1953. Vor 15 Jahren wanderte er nach La Palma aus, wo er mit seiner Familie lebt. Seine Erfahrungen mit Land und Leuten vermittelt er als Reiseleiter und Buchautor. Anlässlich seines neuen Buches sprachen wir über Lebensperspektiven in Deutschland und im "Süden".
Sie leben seit 15 Jahren auf La Palma. Was hat Sie damals bewogen auszuwandern?
15 Jahre die schnell vergangen sind, aber doch eine halbe Ewigkeit heute für mich darstellen. Es war für mich der schematische, oft kalte Umgang der Menschen in Deutschland, die egoistische Grundeinstellung und die politische Ausrichtung und die nicht eingehaltenen Versprechungen der Regierung. Nur Geld und Erfolg zählt und der Einzelne bleibt auf der Strecke. Dort wollte ich mein weiteres Leben nicht mehr verbringen und anders gestalten. Es gibt schließlich Alternativen und ich habe nur ein Leben.
Warum sind Sie ausgewandert, wer/was gab den Ausschlag?
Die Grundidee später, vielleicht im Rentenalter, in ein südliches Land auszuwandern steckt schon seit der Jugend in mir. Viele Reisen nach Amerika, Australien oder eine Sahara Durchquerung zeigten mir sehr früh, dass es schöne Gegenden, mit netten Menschen und anderen Lebensformen gibt, die meinen Idealen vom Leben näher kamen, als mein derzeitiges Leben in Deutschland. - vollständiges Interview hier weiterlesen.
Flucht ins Paradies aus Angst vor Verstrahlung
Nach dem Super-GAU von Tschernobyl vor 25 Jahren flüchteten 150 deutsche Familien auf die Insel La Palma. Dort fanden sie eine neue Heimat. Von La Palma sind es immerhin rund 5000 Kilometer Luftlinie bis Tschernobyl, bis zum nächsten Atommeiler knapp 2000 Kilometer. Die Geschichte dieser Deutschen ist durch Fukushima wieder aktuell. Wer sie damals für ängstliche Spinner hielt, wird heute neu nachdenken. Auch wenn die Romantik aus dem Leben der Auswanderer auf La Palma längst gewichen ist. - Hamburger Abendblatt